eRezept

Am 1. September 2022 startet die stufenweise Einführung des eRezepts in Westfalen-Lippe und Schleswig-Holstein. Der Rollout wird dabei eng begleitet, um Probleme schnell identifizieren und lösen zu können. Außerdem sollen ab September 2022 die Apotheken in ganz Deutschland eRezepte annehmen können.

Wenn der Rollout in Westfalen-Lippe und Schleswig-Holstein erfolgreich verläuft , sollen frühestens zum 1. Dezember 2022 sechs weitere KV-Regionen mit dem Rollout starten. voraussichtlich weitere drei Monate später wird das eRezept in den verbleibenden KV- Regionen eingeführt. Weitere Informationen zum Rollout des eRezepts finden Sie hier.

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Wann die Einführung des eRezepts in Berlin beginnt, ist noch offen. Zum 1. September 2022 startet ein stufenweiser Rollout vorerst in den KV-Regionen Westfalen-Lippe und Schleswig-Holstein. Läuft diese Einführung erfolgreich, kommen frühestens im Dezember 2022 sechs weitere KV-Regionen hinzu. Welche KV-Regionen das sein werden, ist aktuell nicht bekannt. Weitere Informationen zum Rollout des eRezepts finden Sie hier.

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Arbeitsunfähigkeit

Die telefonische AU (Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung) ist keine Verpflichtung. Ärzt:innen können selbst entscheiden, ob sie diese Möglichkeit nutzen oder ihre Patient:innen nur nach sorgfältiger Untersuchung als arbeitsunfähig beurteilen.

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Ja, falls der ästhetische Eingriff aufgrund einer medizinischen Indikation und zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen durchgeführt wurde, so gelten die Regelungen wie auch für andere medizinisch indizierte Eingriffe.

Nein, wenn hingegen ein plastischer Eingriff ohne medizinische Indikation durchgeführt wurde.

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Nicht grundsätzlich. Eine Rückdatierung des Beginns der Arbeitsunfähigkeit (AU) auf einen vor dem Behandlungsbeginn liegenden Tag ist nur ausnahmsweise und nur nach gewissenhafter Prüfung und in der Regel nur bis zu drei Tagen zulässig. Gleiches gilt für eine rückwirkende Bescheinigung über das Fortbestehen der Arbeitsunfähigkeit.

Ausfüllhinweise finden Sie in den Erläuterungen zur Vereinbarung über Vordrucke für die vertragsärztliche Versorgung. 

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Verordnungen

Ja, auch während einer stufenweisen Wiedereingliederung besteht Arbeitsunfähigkeit und die Attestierung der Fortdauer der Arbeitsunfähigkeit erfolgt weiterhin auf der AU-Bescheinigung (Muster 1 bzw. eAU).

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Die Vertreterin oder der Vertreter verwendet die Muster-16-Rezepte und BtM-Rezepte mit BSNR und LANR der Praxisinhaberin oder des Praxisinhabers und unterzeichnet „i.V.“. Der Vorname, Name und Berufsbezeichnung der Vertreterin oder des Vertreters sind auf dem Rezept zusätzlich anzugeben.

Wer eine abwesende Kollegin oder einen abwesenden Kollegen nicht in dessen, sondern in seiner eigenen Praxis vertritt, verwendet seine eigenen Rezeptvordrucke mit der eigenen LANR und BSNR und unterzeichnet nicht „i.V.“.

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Arzneimittel

Nein. Jede niedergelassene Ärztin oder jeder niedergelassene Arzt der BtM-Rezepte hat darf dies verordnen. Die Patientin oder der Patient muss eine Kostenübernahme bei seiner Krankenkasse beantragen.

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Auf der Website der KV Berlin finden Sie Informationen zur Verordnung von Arzneimitteln, Medizinprodukten oder Trinknahrung. Für spezielle Fragen wenden Sie sich bitte per E-Mail an die Verordnungsberatung der KV Berlin unter

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Digitale Gesundheitsanwendungen (DIGA)

Sie können grundsätzlich alle digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) verordnen, die im DiGA-Verzeichnis beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte gelistet sind. Die Verordnung erfolgt über Muster 16 (das reguläre Arzneimittelrezept) unter Angabe der zugeordneten PZN und der Bezeichnung der Anwendung. Alternativ können Patient:innen bei Vorliegen einer entsprechenden Indikation digitale Gesundheitsanwendungen bei ihrer Krankenkasse beantragen. In beiden Fällen erhalten Versicherte von ihrer Krankenkasse einen Code, mit dem die App bzw. Webanwendung freigeschaltet werden kann.

Weitere Informationen zur Verordnung von DiGA finden Sie hier.

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Heil- und Hilfsmittel

Die vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) beschlossenen Richtlinien sind hier veröffentlicht.

Sie können die aktuelle Heilmittel-Richtlinie sowie Informationen zu den wichtigsten Änderungen auch auf der Infoseite der KV Berlin finden. Die KBV stellt ebenfalls umfangreiche Informationen, u. a. auch zu Online-Fortbildungen, bereit.

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Ja.

Seit dem 1. Juli 2022 kann die Behandlung von eingewachsenen Zehennägeln mit Nagelkorrekturspangen als Heilmittel verordnet werden. Dann dürfen neben Ärzt:innen auch Podolog:innen die Behandlung durchführen.

Die wichtigsten Informationen dazu hat die KBV jetzt in einer PraxisInfo zusammengestellt.

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Dies richtet sich nach der jeweiligen Haltbarkeit der Perücke. Im Allgemeinen kann bei täglichem Tragen sowie sachgerechter Handhabung und Pflege eine Kunsthaarperücke mindestens 6 bis 8 Monate und eine Echthaarperücke mindestens 12 bis 15 Monate getragen werden. 

Eine Folgeverordnung kommt bei weiter bestehender Indikation in der Regel erst nach Ablauf der allgemeinen Haltbarkeitsdauer in Frage, richtet sich aber letztendlich nach dem tatsächlichen Verschleiß. 

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In der Regel haben gesetzlich Versicherte alle sechs Monate Anspruch auf eine neue Kompressionsstrumpfversorgung (bei einigen Kassen 2 x pro Jahr, unabhängig vom Monat der Versorgung. Eine Folgeverordnung ist dann erst nach Ablauf von 12 Monaten möglich). 

Ausnahme „Wechselversorgung“:
Einige Krankenkassen genehmigen bei einer Erstversorgung zusätzlich eine Wechselversorgung aus hygienischen Gründen, sofern diese explizit verordnet wird. Allerdings besteht nach Erhalt der Wechselversorgung ein weiterer Anspruch erst nach Ablauf von weiteren 12 Monaten.

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Wirtschaftlichkeitsprüfung

Alle Verordnungen unterliegen dem Wirtschaftlichkeitsgebot und auch der Wirtschaftlichkeitsprüfung. Informationen zur Wirtschaftlichkeitsprüfung und der wirtschaftlichen Verordnung generell finden Sie auf der Website der KV Berlin. Für spezielle Fragen wenden Sie sich bitte per E-Mail an die Verordnungsberatung der KV Berlin unter

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